Archiv der Kategorie 'spaß'

schock, skandal, …

Gerade gesehen: Beim diesjährigen Fusion-Festival muss ich massive Einbußen in meine individuelle Freiheit in Kauf nehmen. Die Attraktivität der Zeremonie sinkt gleich mal mindestens um die Hälfte:

Vier Tage wach, vier Tage unterwegs … so verbringen ja viele traditionell diese Festival. Aus Sorge um eure Gesundheit, die ja oftmals etwas vernachlässigt wird, haben wir beschlossen an zwei Tagen eine je dreistündige Pause auf allen großen Dancefloors einzulegen. Das gab?s noch nie und es ist zugegebener Weise ein schwerer Eingriff in eure individuelle Freiheit, wenn wir euch mit so ner Maßnahme mal kollektiv runter chillen. Wir denken, dass es einigen nicht schaden wird, wenn sie sich zur Abwechslung mal wieder sortieren und einfach mal Feierpause machen. Bei der Gelegenheit können dann auch gleich mal die Dancefloors entmüllt und Soundchecks gemacht werden. Danach feiert es sich umso schöner. Die Pausen sind Freitag und Samstag von 9:00 von 12:00 Uhr

auszeit

Kennt ihr das, wenn man einfach zu gar nichts in der Lage ist. Die Bürgerlichen nennen es „Arbeitslosigkeit“, die Aktivisten nennen es „den Arsch nich hoch bekommen“, die Religiösen nennen es „Acedia“. Jedenfalls geht es Undogma und mir gerade so, weil wir in der Hitze der Realitätswüste eine Fatamorgana-Hängematte erspäht hatten, die sich dann doch als Illusion entpuppte worauf hin wir ….

Und wie die „Kulturarbeiter“ nichts als ADHS-Krüppel sind, die gelernt haben, ihren Mangel kapitalkonform auszubeiten, werden wir vielleicht in naher Zukunft von den Messies lernen müssen, wie es sich anfühlt, zu hausen statt zu wohnen. Wo Leben und Vegetieren tendenziell identisch werden, sind diejenigen im Vorteil, die den Unterschied schon jetzt nicht mehr kennen. (Jungle World 13/2010)

xD

Zwar verkommt der Ponyhof momentan zum Boulevardblatt, aber an dieser Stelle sei gleich erwähnt: Das wird sich ändern. Oh ja. =)

Also…

Momentan protestieren wieder alle, die ein Problem mit dem momentanen Bildungssystem haben – oder zumindest ein kleiner Teil davon.

Was sagt denn die Bildungsministerin dazu?
Wir haben sie direkt in Twitter für sie getroffen und dazu befragt:

[ wie geil oder? ]

… nunja. Die Frau hat ihren Posten eigentlich verdient. Sie legt sich ganz schön ins Zeug!
Fragt sich, wie lange es gut geht, Menschen mit Geld ruhig stellen zu wollen.

X-Haken

So, nach viel Rumgereise gibts bald Infos von diversen Kongressen und Nationalismus-Diskursen. Nun besinnen wir uns aber erstmal, warten darauf, dass wir die XP-Installations-CD an‘n Start bringen um endlich wieder dieses grässlige Windows 7 beseitigen zu können und lauschen den Worten des Herren.

Es war nur ein Haken bei der Sache, und das war der X-Haken. X besagte, dass die Sorge um die eigene Sicherheit angesichts realer, unmittelberer Gefahr als Beweis für fehlerloses Funktionieren des Gehirns zu werten sei. Orr war verrückt und konnte fluguntauglich geschrieben wergen. Er brauchte nichts weiter zu tun, als ein entsprechendes Gesuch zu machen; tat er dies aber, so galt er nicht länger mehr als verrückt und würde weitere Einsätze fliegen müssen. Orr wäre verrückt, wenn er noch weitere Einsätze flöge, und bei Verstand, wenn er das ablehnte, doch wenn er bei Verstand war, mußte er eben fliegen. Flog er diese Einsätze so war er verrückt und brauchte nicht zu fliegen; weigerte er sich aber zu fliegen, so mußte er für geistig gesund gelten und war daher verpflichtet, zu fliegen. Die unübertreffliche Schlichtheit dieser Klausel der X beeindruckte Yossarián zutiefst, und er stieß einen bewundernden Pfiff aus. „Das ist so ein Haken, dieser X-Haken“, bemerkte er.

Wer zur Zeit an Lektürenarmut leidet, dem sei „Catch 22“ empfohlen. Die Bombe.

Demnächst gibt’s dann was über lustige Antideutsche, also immer schön vorbeischaun. So viel sei vorweg genommen. Nicht nur die „jüdische Weltverschwörung“ ruft Abspacker aller couleur auf den Plan, nein, auch die „antijüdische Weltverschwörung“ scheint immer mehr zum Cosmopolitikum zu werden.